Wahlprogramm zur Wahl der Gemeindevertretung in Blankenfelde-Mahlow am 28.09.2008
5. Entwicklung und Gestaltung des Erscheinungsbildes der Großgemeinde
Wir stehen zur Bildung der Großgemeinde Blankenfelde-Mahlow aus dem Jahr 2003.
Das Ziel muss aber sein, eine Gleichbehandlung zwischen den 5 Ortsteilen Blankenfelde, Dahlewitz, Groß-Kienitz, Jühnsdorf und Mahlow herzustellen. Dies ist derzeit noch nicht hinreichend gelungen.
Es sind oftmals die kleinen Dinge, die eine Gemeinde lebens- und liebenswert erscheinen lassen. So z.B. die öffentliche Grünpflege, die Straßenreinigung (hier insbesondere die Aufnahme des Streuguts nach Winterende), die Beseitigung von Graffiti auf Stromkästen, Verkehrszeichen, Hinweisschildern und auf öffentlichen Schaukästen für Bekannt-machungen. Auch umgefahrene Baumschutzbügel, Drängelgitter und Verkehrzeichen-pfosten, jahrelang verwahrloste Hinweistafeln, nicht mehr betriebene Dönerbuden gehören zu den Schandflecken, die endlich beseitigt werden müssen. Hierzu gehört auch die Grünpflege auf öffentlichem Straßenland vor Privatgrundstücken.
Wir werden auch darauf dringen, dass zwei größere Vorhaben endlich einer zufrieden stellenden Lösung zugeführt werden:
- Die jahrelang angekündigte Neugestaltung des ehem. Kaufhallen-Areals an der Karl-Liebknecht-Straße mit dem seniorengerechten Wohnen scheint auch mit dem mittlerweile zweiten Investor nicht realisiert zu werden. Hier muss neu gedacht werden, welche alternativen Lösungen sich stattdessen anbieten. Selbst der Flughafen-koordinator des Kreises hat sich aufgrund der hohen Fluglärmbelastung dagegen ausgesprochen, hier ein Seniorenzentrum zu errichten.
- Auch für das ehem. Bundeswehrgelände am Jühnsdorfer Weg muss nach Jahren des Abzugs eine Gesamtlösung - für eine öffentliche Nutzung - gefunden werden. Es ist nicht nachvollziehbar, dass es hierfür keinerlei Interessenten geben soll.
Im Bereich des Straßenverkehrs ist die Erneuerung der Dorfstraße/L 792 zwischen Zossener Damm und Heinrich-Heine-Straße vorrangig. Die seitens der Straßenbaubehörde vorgesehene neue Fahrbahndecke wird immer wieder verschoben, obwohl die Anwohner(innen) starke Erschütterungen und Lärmbelästigungen beklagen und dies auch dem (inzwischen pensionierten) Leiter des Landesbetriebs Straßenwesen bereits vor Jahren in einer Bürgerveranstaltung eindringlich vorgetragen haben.
