So

15

Nov

2009

"Nationale Front" verweigert finanzielle Unterstützung von Bürgerklagen

Wie nicht anders zu erwarten, hat die "Nationale Front" von SPD/Grüne, CDU und Linke in Blankenfelde-Mahlow die finanzielle Unterstützung von Bürgerklagen verweigert.

Damit reiht sich der mit großer Mehrheit gefasste Beschluss der Gemeindevertretung nahtlos in die Schikanen gegen den BVBB ein, angefangen beim Defacto-Rausschmiss aus den angestammten Räumen des Vereins in der Heinrich-Heine-Strasse, über das Verbot des Anbringens von Schildern an Strassenbäumen bis hin zur gescheiterten Klage des Bürgermeisters gegen Vereinsmitglieder. Diese Aufzählung von Affronts der letzten Jahre gegen den BVBB liesse sich beliebig fortsetzen.

Mit großer Heuchelei äußern die Spitzenvertreter der Fraktionen ihr Bedauern und verweisen gönnerhaft auf die Gutachten der Schutzgemeinschaft, auf die der BVBB Zugriff hätte. Großzügig bieten sie, was den Bürgern sowieso gehört, denn sie sind es, die mit der jährliche Umlage aus den Haushalten an die Schutzgemeinschaft die Gutachten finanziert haben. Kein Bürgermeister und Gemeindevertreter hat dazu je in die eigenen Taschen greifen müssen.

Heuchelei ist es auch, wenn diese Herrschaften verschweigen, dass auch die Schutzgemeinschaft Zugriff auf die Gutachten des BVBB erhält. So wurde es bereits 2006 praktiziert und so soll es auch diesmal sein. Diese allein von den Mitgliedern des Vereins finanzierten Gutachten kommen somit allen Einwohnern zu gute. Doch darüber schweigt man lieber, würde es doch das Bild vom "bösen" BVBB zerstören.

Nein, die Wahrheit ist: Die politische Kaste in Blankenfelde-Mahlow führt seit Jahren Krieg gegen den BVBB und endlich kann man es diesen Breidbachs und Stefkes einmal zeigen. Die wirklich Leidtragenden dieses Streits Einzelner sind aber 25.000 Einwohner, die nun endgültig gegen die scheinbare Übermacht einer charakterlosen Landesregierung allein gelassen werden. Sie dürfen zwar Millionen für Lieblingsprojekte der Verwaltung, wie Park- und Rathaus, zahlen, bekommen aber in der Stunde ihrer größten Not, von dieser nur ein Tritt in den Hintern versetzt.

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