Do

12

Nov

2009

Gosen-Neu Zittau unterstützt Klagen der BBI-Opfer

In einem bisher beispiellosen Akt von Solidarität haben die Gemeindevertreter von Gosen-Neu Zittau beschlossen, je Einwohner 2 EUR zur Ünterstützung der Bürger-Klagen gegen den von Platzeck und Wowereit geführten Angriff auf die Nachtruhe Zehntausender zur Verfügung zu stellen.

Der Sprecher der BVBB-Ortsgruppe, S. Decke,  führt dazu aus: "Wir sind ... der Auffassung, dass diese Entscheidung einer SPD geführten Gemeindevertretung ein letztes Signal für alle noch unschlüssigen Mitglieder der Schutzgemeinschaft sein sollte, darüber nachzudenken ...,  dass ... ein Solidaritätsbeitrag zur ... BVBB- Klage gesichert wird".

Recht hat er, werden doch nun endgültig jene Bedenkenträger Lügen gestraft, die seit Monaten versuchen, die Unterstützung von Bürgerklagen mit fadenscheinigen Argumenten zu verhindern. An erste Stelle der nunmehr ehemalige Geschäftsführer der SPD-Landtagsfraktion, Christoph Schulze, der in nicht zu überbietender Dreistigkeit Bürger sogar von Klagen abriet.

Es scheint sie also noch zu geben, die Tugenden wie Anstand und Verantwortung für die anvertrauten Bürger. Zumindest in Gosen-Neu Zittau. Dabei dürfte es auch dort nicht jedem angestammten Parteisoldaten leicht gefallen sein, so mitzuentscheiden. Um so mehr ist dieser Beschluss zu würdigen, zeigt er doch auch, dass in der Stunde der Not persönliche Empfindlichkeiten vor dem Gemeinwohl für Gemeinde und Bürger hinten an zu stehen haben. Möge der Beschluss von Gosen-Neu Zittau das Signal sein, nun endlich die Reihen zu schließen und gemeinsam gegen die unerträgliche Arroganz und Ignoranz in Potsdam und Berlin anzugehen.

Trackback-Url für diesen Artikel


Trackbacks / Pingbacks: 0

Kommentar schreiben

0 Kommentare

  • loading